„Schulflohmarkt“ der Klassen an der Grundschule Wendelstein mit mehrfachem Nutzen

Mit Umweltbeitrag den Umgang mit Geld geübt und gespendet

 

Wendelstein - Wer „Flohmarkt“ hört, denkt sicher nicht automatisch an Umweltschutz und nur bedingt an damit verbundene Spendenideen. Beides gemeinsam mit einem weiteren Ziel war jetzt Teil der Intention für die Wendelsteiner Grundschule, erstmals einen „Schulflohmarkt“ mit allen Klassen zu veranstalten. Der Umweltschutzbeitrag bestand darin, mit dem Verkauf nicht mehr benötigten Büchern und anderen Kinderzimmerschätzen zu einem „zweiten Leben“ bei neuen Besitzern zu verhelfen, mit dem Geld werden Spendenideen unterstützt und als weiterer Effekt lernten die Nachwuchsverkäuferinnen und -verkäufer, Geld als Wert und Bezahlmittel zu verstehen.   

 

Einen ganzen Vormittag wurde in den Klassenzimmern und auf den Schulgängen der Grundschule Wendelstein jetzt fleißig gehandelt, verkauft oder auch getauscht: Der erste „Schulflohmarkt“ mit der Einladung an die Schülerinnen und Schüler aller Grundschulklassen mitzumachen, bündelte dabei mehrere Ziele aus Sicht der Schulleitung. Mit der Möglichkeit, altersbedingt „unpassende“ oder nicht mehr benötigte Bücher, Spielsachen, Spiele und CDs anderen zum Kauf anzubieten sollte den Kindern im Sinne von praktiziertem Umweltschutz bewußt werden, daß alle Gegenstände einen Wert haben und damit auch in „Zweitnutzung“ bei neuen Besitzern wieder „wertvoll“ werden.           

Ein weiteres Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler beim Verkauf oder Kauf von Sachen mit dem Wert von Geld als Zahlungsmittel selbst vertraut zu machen - vor allem, wenn es am Schulflohmarkt darum ging erstes eigenes Geld beim Verkauf zu verdienen oder den Wert eines Buches oder Spielzeugs mit Geld einzuschätzen.  Angesichts der aktuellen Ausnahmesituation in Europa aufgrund des Ukraine-Konflikts waren in allen Klassenzimmern zudem Spendenboxen aufgestellt, in die alle Nachwuchshändlerinnen und -händler dieses Flohmarkts nach eigener Entscheidung ihre persönliche Spende für soziale Projekte und Hilfseinrichtungen einwerfen durften.       (jör)

 

Bild: Ob „ausgelesene“ Vorlese- und Bilderbücher, Spielzeug, Spiele oder CDs - beim ersten „Schulflohmarkt“ der Grundschule Wendelstein erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, daß auch ein alters- oder interessenbedingt nicht mehr wichtiges Buch und andere Sachen trotzdem für neue Besitzer in „Zweitnutzung“ noch immer wertvoll sind und lernten dabei auch viel über den Wert von Geld als Zahlungsmittel.